Wie Notion & Klaviyo LinkedIn-Influencer-Marketing betreiben
Sie möchten wissen, wie Notion und Klaviyo LinkedIn-Influencer-Kampagnen umsetzen? Dieses Playbook erläutert die Strategie von Brendan Gahan zur Steigerung von Bekanntheit, Leads und skalierbaren B2B-creator-Partnerschaften.


Die LinkedIn-Influencer-Strategie von Notion und Klaviyo
Ein besonderer Dank geht an Creator Authority für die Unterstützung bei dieser Analyse.
Brendan Gahan hat LinkedIn-Influencer-Marketingkampagnen für Marken wie Notion, Klaviyo, Sprout Social und Upwork geleitet. Sein Prozess ist systematischer, als die meisten erwarten, und unterscheidet sich grundlegend vom B2C-Influencer-Marketing.

Hier ist das vollständige Playbook, Schritt für Schritt.
Schritt 1: Kundenrecherche
Bevor Sie ein creator-Briefing erstellen oder überhaupt an Kampagnenkonzepte denken, führen Sie eine Kundenrecherche durch. Verbraucher-Insights, Marken-Insights, Kategorie-Insights. Hier beginnt alles.
Der Grund ist einfach: Diese Erkenntnisse bilden die Basis für deine Kreativ- und creator-Strategie. Wenn es psychografische Besonderheiten bei deiner Zielgruppe gibt oder ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb, dann solltest du genau darauf setzen.
Profi-Tipp: Finde das eine Merkmal deines Produkts, das sonst niemand hat. Das ist der Anker für deine gesamte Kampagne.

Schritt 2: Definiere ein Kampagnenziel (wähle eines aus)
„In einer idealen Welt könnte jede Kampagne alles erreichen. Die Realität ist: Du kannst alles erreichen, aber nicht alles gleichzeitig.“
Wähle ein Ziel. Nicht zwei. Eines.
Wenn dein Ziel Leads sind:
- Lead-Magnete, Fallstudien, gemeinsam erstellte Whitepaper, Webinare mit begleitenden Werbeposts
- Produktankündigungen, die auf die Zielgruppe eines creators zugeschnitten sind

Wenn dein Ziel Bekanntheit ist:
- Etwas Neues, Disruptives, Berichtenswertes
- Bildungsinhalte zu branchenspezifischen Problemen
- Comedy-Sketche, Meme-Content
- Alles, was für Aufsehen sorgt, wie die „Faces“-Kampagne von Notion
- Diese Art von Kampagne ist ein einmaliges Ereignis. Sie muss nicht den gesamten Funnel abdecken.

Schritt 3: Entwicklung eines Kampagnenkonzepts
Sobald das Ziel feststeht, skizzieren Sie ein grobes Konzept. Es muss noch nicht final sein, sondern lediglich die Richtung vorgeben.
Bei lead-orientierten Kampagnen sind Konzepte, die auf Co-Creation basieren, meist am erfolgreichsten. Zum Beispiel ein Whitepaper, zu dem der creator Erkenntnisse beigesteuert hat. Ein 30-Tage-Kurs, der darauf basiert, wie der creator Ihr Produkt tatsächlich eingesetzt hat. Oder ein Lead-Magnet, der durchgehend die Stimme des creators widerspiegelt und nicht nur sein Gesicht auf dem Thumbnail zeigt.
Der Schlüssel liegt darin, dass die Zielgruppe des creators den Lead-Magneten auch für sich genommen als wirklich nützlich empfinden muss. Der creator sorgt lediglich für die nötige Glaubwürdigkeit.
Profi-Tipp: Entwickeln Sie den Content gemeinsam mit dem creator. Je mehr ihre Handschrift erkennbar ist, desto mehr Vertrauen bringt ihnen die Zielgruppe entgegen.
Die meisten Experten-Creator auf LinkedIn haben keine riesige Reichweite. Das ist auch nicht nötig. Die Inhalte werden ohnehin durch bezahlte Medien beworben.
Die Nutzung von Favikons Tool für das Influencer-Kampagnenmanagement kann dabei helfen, die Zusammenarbeit mit Creatorn, Freigabeprozesse und das Kampagnen-Tracking während des gesamten Ablaufs zu optimieren.

Schritt 4: Den richtigen Creator auswählen
An erster Stelle steht echte Branchenexpertise. Nicht die Followerzahl. Keine Eitelkeitskennzahlen.
Brendan bezieht die Followerzahl bei der Auswahl der Creator überhaupt nicht mit ein. Er achtet zwar auf Impressionen, aber nur bei der Budgetplanung. Bei allem anderen geht es darum, ob der Creator in der jeweiligen Kategorie echte Glaubwürdigkeit besitzt und ob das Publikum ihm tatsächlich vertraut.
Der Grund: Das gesamte Modell basiert auf der Verstärkung durch bezahlte Medien. Thought-Leader-Anzeigen auf LinkedIn liegen bei 15 bis 20 % des durchschnittlichen LinkedIn-TKP, manchmal sogar darunter. Ihr Budget ist deutlich effizienter, wenn Sie Inhalte bewerben, denen das Publikum bereits vertraut, anstatt bei Null mit kalten Anzeigen zu beginnen.
Wenn Sie die Auswahl der Creator auf Favikon vornehmen, achten Sie auf drei Dinge: Passt der Creator zu Ihrem Zielkundenprofil (ICP), verfügt er über echte Fachkompetenz in der Kategorie und ist sein Authentizitäts-Score hoch? Ein hoher Authentizitäts-Score bedeutet, dass er keine Engagement-Pods nutzt, sich nicht zu sehr auf KI zur Inhaltserstellung verlässt und dass sein Engagement echt ist.

Nutzen Sie dieses Playbook ganz ohne Tabellenkalkulationen
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Schritt 5: Outreach
Fassen Sie sich kurz. Große Creator erhalten Dutzende, manchmal Hunderte von Anfragen. Kommen Sie direkt zum Punkt: Was machen Sie, warum ist es für sie relevant und was ist Ihr Anliegen?
Zum Beispiel: "Hallo [Name], ich habe viele deiner Inhalte zu [Thema] gesehen und wollte mich bei dir melden. Wir würden gerne eine bezahlte Partnerschaft mit dir eingehen, um [Produkt] zu bewerben. Hast du Interesse, mehr darüber zu erfahren?"
Das war's schon. Fassen Sie mehrfach nach. Die Antwortraten sind niedrig. Es ist ein Zahlenspiel.
Sobald sie antworten, vereinbaren Sie ein Telefonat.
Profi-Tipp: Nutzen Sie Favikon, um erreichen Sie hunderte creator auf einmal – personalisierte und automatisierte nachfassaktionen.
Schritt 6: Das Kennenlerngespräch
Im Gespräch klären Sie drei Punkte:
- Geben Sie ihnen Kontext zur Kampagne: Was ist das Ziel, was genau wird erwartet?
- Erfahren Sie mehr über sie: Was haben sie in Planung, wie sieht ihr Content-Zeitplan aus?
- Finden Sie heraus, wie begeistert sie von dem Projekt sind.
Die Begeisterung ist entscheidend. „Je echter die Begeisterung, desto einfacher läuft alles und desto zufriedener sind am Ende alle.“ Wenn sie dem Konzept gegenüber eher gleichgültig sind, spiegelt sich das meist im Content wider.

Schritt 7: Budgetierung und Preisgestaltung
Gehen Sie von Ihrer eigenen Wirtschaftlichkeit aus. Wie viel können Sie sich pro Lead leisten? Sobald Sie diese Zahl kennen, können Sie den creator fragen, ob er Erfahrungswerte aus ähnlichen Kampagnen hat.
Die Preise variieren stark je nach: Follower-Anzahl, Engagement-Rate, Wachstumsrate, Branche, ob es sich um einen Fachexperten oder einen allgemeinen creator handelt und ob sie auf mehreren Plattformen aktiv sind (bei großer Reichweite anderswo sind die Mindestpreise höher). Auch die Art der Aktivierung spielt eine Rolle. Ein Webinar oder ein gemeinsames Whitepaper kostet mehr als ein einzelner Beitrag.
Profi-Tipp: Bitten Sie den creator, zuerst seine Preisvorstellung zu nennen. „Wenn Sie bei Null anfangen, fragen Sie einfach: Was würden Sie dafür berechnen? Verhandeln Sie dann von diesem Punkt aus weiter.“

Schritt 8: Das Briefing für den creator
Das Briefing muss nicht lang sein. Es muss klar sein. Brendans Struktur:
- Worum geht es bei dieser Kampagne und was ist das Ziel?
- Wen möchten wir erreichen?
- Was sind die Argumente, die überzeugen? (Die drei Statistiken oder Beweise, die die Kernbotschaft stützen)
- Leistungen
- Dos und Don'ts
- Logistik: Kennzeichnungspflicht, Hashtags, UTM-Codes, Links
Geben Sie ihnen genügend Kontext, damit sie selbstbewusst arbeiten können. Aber nicht so viel, dass Sie ihnen ein Skript vorgeben.

Schritt 9: Performance-Tracking
Drei Dinge, die Sie tracken sollten:
Creator-Performance. Welche creator liefern Ergebnisse im Verhältnis zu den investierten Werbeausgaben? Betrachten Sie die Gesamtzahlen nicht isoliert. Setzen Sie alles in den Kontext des prozentualen Werbebudgets.
Creative-Performance. Welche Art von Content funktioniert?
Messaging-Performance. Welche Kaufargumente (RTBs) und Handlungsaufforderungen (CTAs) kommen bei der Zielgruppe gut an?
Das 80/20-Prinzip zeigt sich bei Influencer-Kampagnen sehr schnell, besonders im Lower-Funnel-Bereich. Nach wenigen Wochen übertreffen meist ein oder zwei creator die anderen deutlich.
Profi-Tipp: Wenn Sie sehen, was funktioniert, streichen Sie alles andere und setzen Sie voll darauf. Gehen Sie zurück zu den leistungsstarken creatorn, fragen Sie nach mehr Content, finden Sie heraus, was sie besonders macht, und skalieren Sie das. Versuchen Sie nicht, die leistungsschwachen Kampagnen zu retten. Verschieben Sie einfach das Budget.
→ Zum vollständigen 9-Schritte-Framework

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Megan Mahoney is an influencer marketer who uses data and real-world case studies to uncover what actually drives results in influencer campaigns. With a background in content marketing and over a decade of experience helping brands grow through strategy and storytelling, she brings a thoughtful perspective to creator partnerships and is deeply engaged in the evolving creator economy.


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